Glen Grant 10 Jahre Single Malt Whisky

Charakter
Glen Grant aus Rothes ist einer der meistverkauften Single Malts weltweit, vor allem in Italien, wo die Marke seit Jahrzehnten Marktführer unter den Single Malts ist. Der 10-Jährige reift in Bourbonfässern und wird mit 40 Vol.-% abgefüllt.
Geschmack
Die Nase zeigt elegante Noten von reifer Birne, Honig und Vanille neben etwas Minze und frischem Koriander sowie Malz. Am Gaumen zeigt sich ein mittlerer, weicher Körper mit sonnengereifter Birne und Apfel, Malz sowie Vanille, Honig und Eichenwürze. Der mittellange Abgang bringt Toffee, Zimt und Eiche – ein leichter, fruchtbetonter Speyside-Einstiegsmalt.
Destillerie, Region SpeysideGlen Grant
Glen Grant liegt in Rothes in Speyside. Die Brüder John und James Grant gründeten die Brennerei 1840; die Lizenz zur Destillation wurde im selben Jahr erteilt. Rothes entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Whiskyort. Glen Grant wechselte im Lauf seiner Geschichte mehrfach den Eigentümer und gehört seit 2006 zur italienischen Campari Group. Die Brennerei produziert weiterhin Malt Whisky unter der Marke Glen Grant. Ein prägendes Element der technischen Geschichte sind die hohen, schlanken Brennblasen und die von James „The Major“ Grant eingeführten Reinigungsaufsätze und Kondensatoren. Diese Anlagen sollen den Rückfluss schwererer Dämpfe fördern, bevor der Alkohol kondensiert. Aus gemälzter Gerste entsteht zunächst Würze, die vergoren und anschließend destilliert wird. Der neue Brand wird in Eichenfässer gefüllt und lagert in Schottland. Fassauswahl und Reifezeit unterscheiden die verfügbaren Abfüllungen. Glen Grant bietet Single Malts mit verschiedenen Altersangaben und Sondereditionen an. Der Whisky wird außerdem für Blends verwendet, was bei vielen Speyside-Brennereien Teil des Geschäftsmodells ist. Mit der Destillerie verbunden sind die von James Grant angelegten Gartenanlagen, die heute als The Glen Grant Garden bekannt sind. Die offizielle Marke erläutert ihre Produktion und das Besucherangebot; historische Grunddaten werden auch im enzyklopädischen Artikel dokumentiert.