Glen Grant 12 Jahre Single Malt Scotch Whisky

Charakter
Der 12 Jahre alte Glen Grant zeigt gegenüber dem 10-Jährigen eine etwas dichtere, malzigere Struktur bei weiterhin hellem, fruchtbetontem Grundcharakter. Abgefüllt wird er mit 43 Vol.-%.
Geschmack
Die Nase zeigt Honig, Birne und Apfel mit einem Hauch Mandel und Zitrus, dazu reichlich Gerstenmalz, Toffee, Honigmelone und eine leichte Aschenote. Am Gaumen zeigen sich Apfelkuchenkruste, Karamell und Vanille in cremiger Konsistenz, ergänzt um Vanilleschaum, weißen Pfeffer und Mürbeteiggebäck sowie Kernobst. Der Abgang bleibt fruchtig mit feiner Würze – zugänglich, hell und unkompliziert.
Destillerie, Region SpeysideGlen Grant
Glen Grant liegt in Rothes in Speyside. Die Brüder John und James Grant gründeten die Brennerei 1840; die Lizenz zur Destillation wurde im selben Jahr erteilt. Rothes entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Whiskyort. Glen Grant wechselte im Lauf seiner Geschichte mehrfach den Eigentümer und gehört seit 2006 zur italienischen Campari Group. Die Brennerei produziert weiterhin Malt Whisky unter der Marke Glen Grant. Ein prägendes Element der technischen Geschichte sind die hohen, schlanken Brennblasen und die von James „The Major“ Grant eingeführten Reinigungsaufsätze und Kondensatoren. Diese Anlagen sollen den Rückfluss schwererer Dämpfe fördern, bevor der Alkohol kondensiert. Aus gemälzter Gerste entsteht zunächst Würze, die vergoren und anschließend destilliert wird. Der neue Brand wird in Eichenfässer gefüllt und lagert in Schottland. Fassauswahl und Reifezeit unterscheiden die verfügbaren Abfüllungen. Glen Grant bietet Single Malts mit verschiedenen Altersangaben und Sondereditionen an. Der Whisky wird außerdem für Blends verwendet, was bei vielen Speyside-Brennereien Teil des Geschäftsmodells ist. Mit der Destillerie verbunden sind die von James Grant angelegten Gartenanlagen, die heute als The Glen Grant Garden bekannt sind. Die offizielle Marke erläutert ihre Produktion und das Besucherangebot; historische Grunddaten werden auch im enzyklopädischen Artikel dokumentiert.