Loch Lomond 12 Jahre Single Malt Whisky

Charakter
Loch Lomond nutzt ungewöhnliche gerade Halsbrennblasen, die sowohl malzige als auch getreidewhiskyartige Destillate ermöglichen. Der 12-Jährige reift in drei Fasstypen – Bourbon, Refill und nachgekohlten Fässern – und wird mit 46 Vol.-% abgefüllt.
Geschmack
Die Nase zeigt süße, fruchtige Aromen mit Honig, reifer Birne, Feige und Pflaume neben malziger Vanille und einem Hauch Holz. Am Gaumen zeigen sich Pfirsich, weiche Birne und goldener Apfel mit einer feinen Orangenschalen-Note, die zu würzigeren, malzigeren Aromen übergeht, ergänzt um Fudge, cremiges Karamell und Kaffee. Der Abgang bringt Pfefferkonfitüre und gekochten Zucker mit einem sehr leichten Rauchhauch.
Destillerie, Region HighlandsLoch Lomond
Die Loch Lomond Distillery liegt in Alexandria südlich von Loch Lomond in West Dunbartonshire. Sie wurde 1965 von ehemaligen Eigentümern der inzwischen geschlossenen Littlemill Distillery errichtet und nahm 1966 die Produktion auf. Trotz der Nähe zu den Lowlands wird sie im Whiskyhandel häufig den Highlands zugeordnet. Die Anlage produziert Malt Whisky und Grain Whisky und gehört zur Loch Lomond Group. Eine Besonderheit sind unterschiedliche Brennapparate am selben Standort. Neben konventionellen Pot Stills nutzt Loch Lomond sogenannte Straight-Neck-Stills, deren Aufbau die Steuerung des Rückflusses erlaubt. Außerdem stehen Coffey Stills für Grain Whisky zur Verfügung. So kann die Brennerei mehrere Spirituosenstile erzeugen, darunter die Marken Loch Lomond, Inchmurrin, Inchmoan und Croftengea. Diese Namen bezeichnen unterschiedliche Rezepturen oder Produktionsweisen, nicht zwingend getrennte Destillerien. Das Unternehmen füllt einen Teil der Produktion als Single Malt ab und verwendet andere Destillate für Blends. Torfung, Schnittpunkte bei der Destillation und Fassauswahl variieren je nach Marke und Edition. Loch Lomond Group beschreibt ihren Betrieb als vertikal integriertes Whiskyunternehmen mit eigener Herstellung, Reifung und Vermarktung. Besucher sollten aktuelle Zugangs- und Tourinformationen unmittelbar beim Anbieter prüfen, weil nicht jede Produktionsstätte fortlaufend öffentlich zugänglich ist.