Glen Moray Chardonnay Cask Finish Single Malt Whisky

Charakter
Für diese Abfüllung wird der Grundwhisky nach der Bourbonfass-Reifung in Chardonnay-Weißweinfässern nachgereift, was ihm eine für Glen Moray ungewöhnlich spritzig-säuerliche Note verleiht. Abgefüllt wird sie mit 40 Vol.-%.
Geschmack
Die Nase zeigt fruchtigen Schaumwein-Charakter mit Grapefruit sowie nussige, wärmende Gewürze wie Zimt und Muskat. Am Gaumen zeigt sich eine süß-säuerliche Balance, die an milden Gin oder spritzigen Schaumwein erinnert, ergänzt um fruchtige Noten und karamellisierte Süße mit einem Hauch Zimt. Der Abgang bleibt frisch-säuerlich mit einer feinen Weißwein-Note – untypisch spritzig für einen Speyside-Whisky.
Destillerie, Region SpeysideGlen Moray
Die Glen Moray Distillery steht in Elgin am Ufer des River Lossie. Sie wurde 1897 gegründet und entstand aus einer Brauerei. Nach einer Unterbrechung während der frühen Jahre nahm der Betrieb im 20. Jahrhundert wieder Fahrt auf. Glen Moray gehörte zeitweise zu Glenmorangie und wurde 2008 von der französischen Unternehmensgruppe La Martiniquaise-Bardinet übernommen. Die Brennerei ist damit Teil eines international geführten, aber in Speyside produzierenden Whiskyportfolios. Glen Moray destilliert Malt Whisky aus Gerstenmalz in kupfernen Brennblasen. Das Wasser stammt nach Angaben der Marke aus dem River Lossie. Die Reifung in Eichenfässern ist ein wesentlicher Teil des Produktionsprozesses. Neben ehemaligen Bourbonfässern werden je nach Produkt auch Fässer genutzt, die zuvor Sherry, Portwein, Wein oder andere Getränke enthielten. Solche Nachreifungen ergänzen die erste Fasslagerung und werden in den jeweiligen Produktinformationen ausgewiesen. Das Sortiment reicht von zugänglichen Abfüllungen ohne Altersangabe bis zu länger gereiften Single Malts und begrenzten Editionen. Glen Moray produziert außerdem Whisky für Blends. Die Lage innerhalb von Elgin unterscheidet den Standort von vielen abgelegeneren Speyside-Brennereien und macht ihn für Besucher gut erreichbar. Für historische Daten, Eigentumswechsel und Produktionsangaben wurden der enzyklopädische Eintrag sowie die Angaben der offiziellen Brennereiseite herangezogen.