Loch Lomond 18 Jahre Single Malt Whisky

Charakter
Der 18 Jahre alte Loch Lomond reift vollständig in amerikanischer Eiche – Bourbon-, Refill- und nachgekohlten Fässern – und wird ohne Kühlfiltrierung mit 46 Vol.-% abgefüllt.
Geschmack
Die Nase zeigt grünen Apfel, Karamell, Honig und Getreide mit süßem Tabak, Holz und einem Hauch Rauch, dazu frisch gebackenes Croissant, Haselnuss und geröstete Mandel. Am Gaumen zeigt sich eine eigenwillige Mischung aus milchigem Toffee, halbsüßer Orange und Kernobst mit Zeder, reichlich Gewürznelke und wachsender weißer Pfeffernote, ergänzt um tropische Frucht und Mango. Der Abgang bleibt süß mit Toffee und würzigem Holz.
Destillerie, Region HighlandsLoch Lomond
Die Loch Lomond Distillery liegt in Alexandria südlich von Loch Lomond in West Dunbartonshire. Sie wurde 1965 von ehemaligen Eigentümern der inzwischen geschlossenen Littlemill Distillery errichtet und nahm 1966 die Produktion auf. Trotz der Nähe zu den Lowlands wird sie im Whiskyhandel häufig den Highlands zugeordnet. Die Anlage produziert Malt Whisky und Grain Whisky und gehört zur Loch Lomond Group. Eine Besonderheit sind unterschiedliche Brennapparate am selben Standort. Neben konventionellen Pot Stills nutzt Loch Lomond sogenannte Straight-Neck-Stills, deren Aufbau die Steuerung des Rückflusses erlaubt. Außerdem stehen Coffey Stills für Grain Whisky zur Verfügung. So kann die Brennerei mehrere Spirituosenstile erzeugen, darunter die Marken Loch Lomond, Inchmurrin, Inchmoan und Croftengea. Diese Namen bezeichnen unterschiedliche Rezepturen oder Produktionsweisen, nicht zwingend getrennte Destillerien. Das Unternehmen füllt einen Teil der Produktion als Single Malt ab und verwendet andere Destillate für Blends. Torfung, Schnittpunkte bei der Destillation und Fassauswahl variieren je nach Marke und Edition. Loch Lomond Group beschreibt ihren Betrieb als vertikal integriertes Whiskyunternehmen mit eigener Herstellung, Reifung und Vermarktung. Besucher sollten aktuelle Zugangs- und Tourinformationen unmittelbar beim Anbieter prüfen, weil nicht jede Produktionsstätte fortlaufend öffentlich zugänglich ist.