Glenkinchie Distillers Edition Lowland Single Malt Whisky

Charakter
Für die Distillers-Edition-Reihe wird der Glenkinchie-Grundwhisky zusätzlich in Amontillado-Sherryfässern nachgereift, was dem sonst grasig-leichten Lowland-Charakter eine nussig-weinige Tiefe hinzufügt.
Geschmack
Die Nase erinnert an trockenen Weißwein wie Chardonnay mit süßlich-buttrigen Noten, grünem Apfel, Honig und weißem Zucker, dazu Haselnusscreme, Roggenbrot und flüssigen Honig. Am Gaumen zeigt sich Eichenwürze im Zusammenspiel mit grünen Trauben und pfeffriger Schärfe, unterlegt von Biskuit-Süße und malzigem Charakter. Der sehr lange, eichige Abgang bleibt fein pfeffrig mit spätem Karamell.
Destillerie, Region LowlandsGlenkinchie
Glenkinchie befindet sich bei Pencaitland in East Lothian, rund südöstlich von Edinburgh, und zählt zu den Lowland-Brennereien. Die Anlage wurde 1825 von den Brüdern George und John Rate gegründet und hieß zunächst Milton Distillery. Nach einer Insolvenz in den 1850er Jahren wurde sie 1881 von einer Gruppe um John und William Christie wieder aufgebaut und in Glenkinchie umbenannt. Der Name bezieht sich auf das nahe gelegene Kinchie Burn. Die Brennerei gehört heute zu Diageo und produziert Single Malt Scotch Whisky. Glenkinchie ist ein Bestandteil der Classic-Malts-Auswahl von Diageo und wird außerdem für Blends eingesetzt. Die Produktion erfolgt mit zwei Brennblasen; eine davon zählt zu den größeren Brennblasen Schottlands. Wie bei anderen Single Malts wird das Destillat in Eichenfässern gelagert, bevor es in verschiedenen offiziellen Abfüllungen erscheint. Der Hausstil wird in der Markenkommunikation als leichter Lowland Malt eingeordnet. Am Standort besteht ein Besucherzentrum, das nach einer Neugestaltung als Johnnie Walker Princes Street's „Four Corners of Scotland“-Erlebnis geführt wird. Dort werden Herstellung und Rolle der Brennerei innerhalb des Diageo-Portfolios erläutert. Die Lage nahe Edinburgh macht Glenkinchie für Reisende aus der Hauptstadt gut erreichbar, ohne dass sie im Stadtgebiet liegt. Historische Eckdaten zur Umbenennung und zum Wiederaufbau sind bei Wikipedia festgehalten; Informationen zu Besuch und Marke veröffentlicht Diageo über Malts.com.